Zentrale Einrichtungen

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Zentrale Einrichtungen

Im Rahmen des Zukunftskonzepts hat die Universität verschiedene zentrale wissenschaftliche Einrichtungen aufgebaut.  Diese Einrichtungen stellen den Forscherinnen und Forschern verschiedenster Fachrichtungen eine technische Infrastruktur der Spitzenklasse sowie exzellente Dienstleistungen zur Verfügung.

Mit den Plattformen Personalisierte MedizinMedizintechnik, und Umweltsysteme werden in den Lebens- und Naturwissenschaften Vernetzungen zwischen Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung unterstützt. Diese Verbindung von universitärer und außeruniversitärer Forschung bietet die Möglichkeit, den Informationsaustausch weiter zu intensivieren. Die Vernetzung der anwendungsbezogenen Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften wird mit der breit angelegten vierten Plattform Global Encounters unterstützt.

In den Core Facilities – Quantitative Biology Center (QBiC) für die Lebenswissenschaften, Light-Matter Interaction, Sensors & Analytics (LISA+) für die Materialwissenschaften sowie dem eScience Center für die Sozial- und Geisteswissenschaften – werden wesentliche Komponenten der für die Forschung notwendigen Infrastruktur zusammengeführt. Eine von zwei neu eingerichteten Core Facilities ist die Tübingen Structural Microscopy (TSM). Sie erweitert das bestehende "Netzwerk Elektronenmikroskopie", und wird die Forschung durch methodische Beratung und Schulungsangebote unterstützen. Desweiteren neu hinzugekommen ist das Methodenzentrum. Hierbei handelt es sich um ein neu gegründetes Institut an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, welches nicht nur die Methodenentwicklung fördert, sondern auch eine interdisziplinär angelegte methodische Lehre vorantreibt.

Ziel aller Core Facilities ist es, die Arbeit mit den unterschiedlichen Methoden sowie hochkomplexen technischen Geräten in verschiedenen, auch außeruniversitären, Forschungseinrichtungen zu koordinieren und dabei durch eine effizientere Nutzung Synergien in der Forschung, Ausbildung und im Wissenstransfer zu erzeugen.

Mit der Exzellenzinitiative startete die Integration der Industry-on-Campus Professuren in die bestehenden Universitätsstrukturen. In diesem Rahmen werden neue Kooperationsprojekte mit der Industrie an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Anwendungsorientierung geschaffen. Dies stellt für die Universität Tübingen eine ausgezeichnete Gelegenheit dar, neue Wege für Industriepartnerschaften zu gehen und damit neue Perspektiven für die anwendungsinspirierte Forschung zu eröffnen. Im Rahmen der ersten Industry-on-Campus Professur erforscht Dr. Boris Hofmann von der Firma Aesculap AG seit November 2012 mit seiner Arbeitsgruppe intelligente Neuroimplantate im Institut für Angewandte Physik. Die zweite Industry-on-Campus-Professur hat Herr Dr. Siegfried Wahl von der Firma Zeiss Vision Holding GmbH inne. Er und seine Arbeitsgruppe beschäftigen sich seit August 2014 mit komplexen Interaktionen von Lichtwellen, Auge, Linse und geschliffenem Brillenglas, die weit davon entfernt sind, völlig verstanden zu sein sowie der Verarbeitung eines auf der Retina entstehenden Bildes im Gehirn.

 

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